FENDT

Mut gesät, Erfolg geerntet

HWR Spanntechnik liefert 1000stes INOFlex® Spannfutter an Traktorenhersteller

„Eine sehr schöne Erfolgsgeschichte, die uns zeigt, dass sich Einsatz, Mut und der Glaube an die eigene Innovationskraft auch heute noch lohnen“ sagt Volker Henke, Geschäftsführer der HWR Spanntechnik aus Oyten. 

Hintergrund dieser Aussage ist die Auslieferung des tausendsten INOFlex® Spannmittels innerhalb von nur drei Jahren nach Markteinführung. Die Nummer 1000 ging an den AGCO Fendt Konzern in Marktoberdorf. AGCO Fendt gehört zu den weltweit größten Herstellern von Traktoren und Landmaschinen. Der bayrische Standort Marktoberdorf ist die Heimat der bekannten Traktorenmarke Fendt. Dort hat AGCO mittlerweile bereits acht INOFlex® Futter  im Einsatz und will diese Spanntechnik heute nicht mehr missen, wie Herr Weisser aus der Arbeitsvorbereitung  von Fendt bestätigt. 

Rund, kubisch und verformungsempfindlich

Aber der Reihe nach. Anfangs war sich Volker Henke nicht sicher, ob HWR Erfolge ernten würde, als er 2010 entschied, ein Spannmittel zu entwickeln, welches alle Geometrien, d. h. rund, kubisch und asymmetrisch, spannen kann und gleichzeitig annähernd die gleichen technischen Eigenschaften eines 3-Backen-Futters besitzt. Was er sicher wusste, war: „Nur wenn das neue Spannmittel das kann, was ein 3-Backen-Futter kann und darüber hinaus noch mehr, nur dann kann es im Wettbewerb auf dem Markt bestehen.“

2010: Ein nahezu unmögliches Unterfangen

Nichtsdestotrotz fing man an, Ideen zu sammeln, wie ein möglicher Lösungsansatz aussehen könnte. Schnell war klar, dass es nur über vier Backen gehen würde. Vier Backen, weil damit rund und kubisch gespannt werden kann. Leider gab es ein Problem: Vier Backen bedeutet auch, dass das Futter statisch überbestimmt ist, was wiederum heißt, dass immer nur drei Backen spannen und eine Backe spannt nicht – es sei denn, es wird ausgleichend gespannt. Und genau das war 2010 der Lösungsansatz: vier Backen und ausgleichend spannen. „Diese Erkenntnis war genial“, schwärmt Henke noch heute. Dreißig Monate lang wurde intensiv konstruiert, gezweifelt, weiter konstruiert und noch viel intensiver Prototypen gebaut. „Ein Mitarbeiter aus der Fertigung hatte schließlich die „spannende“ Idee, welche uns zum Durchbruch und zum Erreichen der technischen Daten gebracht hat“, erzählt der Unternehmer.

2014: Viele Kunden wollten es nicht glauben

Vorgestellt wurde das INOFlex® Spannfutter auf der EMO 2013. Der aktive Vertrieb startete im Frühjahr 2014. „Die ersten Verkäufe waren sehr mühsam, weil viele Kunde einfach nicht glauben wollten, dass vier Backen zentrisch spannen können und dass die Spannkräfte, Drehzahlen, Hübe fast identisch sind wie die eines 3-Backen-Futters“ erinnert sich Henke. Noch dazu kam, dass INOFlex® all die Vorteile eines ausgleichenden Spannfutters zu einem Preis bot, der sich auf dem Niveau eines hochwertigen 3-Backen-Futters bewegte.

2018: Eine unaufhaltsame Erfolgsgeschichte 

Da HWR die INOFlex® Spannfutterreihe ständig erweitert und ausbaut, finden immer mehr Kunden in dem Portfolio „ihr“ INOFlex® Spannfutter, das genau ihre Aufgabe „spannen“ kann.  Immer mehr Kunden erkennen und schätzen die Möglichkeiten des INOFlex® Spannfutters: das Spannen von runden, kubischen und verformungsempfindlichen Bauteilen. Volker Henke ist ganz sicher: „Das Vertrauen in diese neue Spanntechnologie wächst unaufhaltsam.“

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